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Das Konzept der Begabtenförderung am Ratsgymnasium

Das Konzept der Begabtenförderung am Ratsgymnasium sieht eine individuelle, abgestufte und den Bedürfnissen der Kinder und Eltern angepasste Vorgehensweise vor.

  • Für alle Schülerinnen und Schüler am RGS gilt das Prinzip der individuellen Förderung.
  • Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen in den 4. Klassen der benachbarten Grundschulen besteht die Möglichkeit, in Fordergruppen des Ratsgymnasiums früh und auf gesteigertem Niveau ihre Fähigkeiten zu entfalten.
  • Für alle Kinder am Ratsgymnasium mit einer besonderen Begabung stehen ein Lehrermentor und mehrere Schülermentoren zur Verfügung. Diese sollen ihren Werdegang begleiten und spezifisch gestalten.
  • Bei der Aufnahme in die 5. Klasse ist bei bereits durchgeführter Feststellung einer besonderen Begabung die Zuordnung in Schülergruppen bzw. Klassen ein wichtiger Aspekt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Streuung dieser Kinder auf verschiedene, gut gemischte Klassen die Integration im Rahmen einer ausgeglichenen Sozialstruktur der Gruppen erleichtert; diese Vorgehensweise entspricht auch den Vorstellungen des Schulprogramms des RGS, das vorsieht, dass alle Schülerinnen und Schüler mit gleicher Energie gefördert werden sollen. Sie sollen im Klassenverband keine Sonderstellung erhalten, im Gegenteil nach Möglichkeit früh lernen, mit ihrer Besonderheit umzugehen und ihre Fähigkeiten für die Lerngruppe nutzbar zu machen.
  • Wenn nicht schon bei der Aufnahme geschehen, wird im 1. Halbjahr der 5. Klasse die Feststellung der Begabung von den Klassenlehrerteams im Kontakt mit den Erziehungsberechtigten angeregt.
  • Im Jahrgang 5 werden besonders begabte Kinder in einer AG gefordert. Diese Fordergruppe wird von einer Lehrkraft betreut, die mit der Thematik vertraut ist, und darüber hinaus von Schülerinnen und Schülern aus den höheren Jahrgängen, primär aus dem Bereich Philosophie; in dieser Gruppe sollen sie lernen, sich und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen und zu artikulieren und natürlich die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen und erweitern.
  • In einer zweiten Phase erfolgt dann eine Erweiterung nach Interessen, in der die Kinder nach Interessen in Kleingruppen an einem Projektthema arbeiten. Das Ziel der Arbeit im Jahrgang 5 ist die Koordinierung und Lenkung ihrer z. T. noch nicht entfalteten Fähigkeiten, nach Möglichkeit auch die Auseinandersetzung mit sozialen Themen bzw. die Beurteilung ihrer Themen unter gesellschaftlichen Aspekten; sinnvoll erscheint auch eine Erweiterung der Arbeitsfelder durch praktische Anteile oder Arbeiten außerhalb der Schule, z. B. in sozialen Einrichtungen.
  • Im weiteren Verlauf der Schulzeit werden die Kinder ab der Klasse 6 weiterhin schulisch betreut, die Förderung ihrer spezifischen Fähigkeiten soll jedoch vermehrt in Kooperation mit außerschulischen Partnern erfolgen (Universitäten, Firmen, soziale Einrichtungen). Dies findet weiterhin im Rahmen des AG-Angebots statt.
  • Ab dem Jahrgang 7 werden den Kindern über das genannte Angebot hinaus weitere Möglichkeiten angeboten, die außerhalb der bisher genannten kontinuierlichen Förderung liegen:
    1. das Überspringen von Jahrgängen
    2. individuelle Auslandsaufenthalte an Partnerschulen
    3. verstärkte Förderung im Bereich künstlerische Bildung/Theater/Musik
    4. selbst als Schülerlehrer Förderunterricht durchzuführen
    5. und natürlich selbst als Mentor für hochbegabte Kinder zu wirken.

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